AllgemeinDorschküche

Gewürze für die Fischküche: Richtig würzen bringt den Geschmack ins Fischgericht

Beitragsbild_Fischküche_dorsch-guide.de Kopie

[Werbung/Promotion]*


   

 

Das Geheimnis eines richtig leckeren Fischgerichtes ist: Ein gutes Gewürz.

Mit den richtigen Gewürze wird jedes “normale” Fischgericht erst zu einem richtigen Leckerbissen. Zu wenig, ebenso zuviel Gewürz, können den Genuss schmälern. Mit einer soliden Ausstattung lassen sich viele tolle Gerichte kochen. Bestandteil jedes Rezeptes der Fischküche sind Gewürze. In diesem Artikel werden die wichtigsten Gewürze einmal vorgestellt und genauer beschrieben.

Guter Geschmack kommt schließlich von:
1. Guten Rezepten,
2. Guten Zutaten und
3. Guten Gewürzen.

 

Gewürze-in-der-Fischküche_dorsch-guide.de_mat-3251064_1920 Kopie
Auswahl an Gewürzen in der Fischküche

 

Woraus werden gute Gewürze gemacht?

Die DNA von guten Gewürzen ist einfach: möglichst biologisch und ohne Gentechnik angebaut, frei von Aromen und künstlichen Zusatzstoffen und von hoher Qualität im Geschmack. Die Leidenschaft am Kochen hängt unmittelbar mit dem Genuss hervorragend gekochter Mahlzeiten zusammen. So auch in der Fischküche.
Gewürze können sich aus vielerlei Bestandteilen zusammen setzen:

 

  • Blätter,
  • Wurzeln, Pflanzensaft, Blüten, Knospen, Rinde, Samen oder Früchte.
  • Manche Gewürze bestehen lediglich aus getrockneten Pfanzenteilen (z.B. Lorbeerblätter), andere werden frisch eingesetzt (z.B. Kräuter) oder bearbeitet bzw. (weiter-)verarbeitet.
  • Auch die Beimischung von Salzen oder der Einsatz als Mineralie (z.B. Gewürzsalz) ist häufig der Fall.
    Flüssige oder nicht allein durch Trocknung hergestellte Mittel zur Würzung sind beispielsweise Essig, Zucker oder Wein. Rosen- oder Knoblauchöl hingegen zählen beispielsweise zu den Flüssigwürzmitteln, die durch wässrige, alkoholische, ölige oder saure Auszüge des Pflanzenaromas gewonnen.
  • Allen Gewürzarten ist gemein, dass ihre Geschmacks- und Geruchsstoffe zur Würzung von Speisen in der (Fisch-)Küche Verwendung finden- zur Verbesserung der Bekömmlichkeit und des Geschmacks. Zusätzlich kommt Ihnen der wichtige Einsatz zur Haltbarmachung von Lebensmitteln hinzu. Eine weitere traditionelle Nutzung von Gewürzen ist das Vertreiben von Vorratsschädlingen durch ihren Duft.

 

 

Welche Würz-Regeln gelten in der Fischküche?

“Säubern, säuern, salzen” lautet die weit verbreitetete “3 S-Regel” zur Zubereitung von Fisch. Grundsätzlich sind die drei Schritte auch richtig, wenn es sich um einen ganzen Fisch handelt:
1. Zuerst werden die Innereien und Schuppen entfernt (= “süubern”), dann der Fisch unter Wasser abgespült.
2. Mit Zitronen- oder Limettensaft wird im zweiten Schritt der Fisch gesäuert: Dazu den Fisch mit dem sauren Saft beträufeln. Die Säure dient sowohl de Reinigung und Bindung des Fischgeruchs, wie auch eines chemischen Prozesses. Durch die Säure gerinnt das Fischeiweiß – man spricht bereits jetzt vom “garen”.
3. Zur Geschmacksverbesserung wird etwas Fleur de sel (z.B. Meersalz) eingesetzt, um den Fisch zu salzen.

Übrigens: Auch auf englisch gibt es die Regel mit dem 3 S-System (wenn auch nicht alle Schritte mit “S” beginnen): “clean it, squeeze lemon on, salt it”.

 

 

Was gehört zu der Grundausstattung der Fischküche?

Diese 14 Gewürze gehören lt. klassischer Kochschule in jedem Fall in der Fischküche dazu: (alphabetisch sortiert)

  • Dill: Kaum ein anderes Geüwrz ist für frischen Fisch und leckere Sauce so beliebt, wie der leicht nach Anis schmeckende Dill.
  • Estragon: Das aus der französischen Küche stammende Gewürz passt mit seinem leicht bitteren und pfeffrigen Geschmack gut zu Fisch.
  • Kümmel: gilt als magenfreundlich / fördert eine gute Verdauung bei Gerichten wie Fisch mit Spitzkohl oder Sauerkraut.
  • Liebstöckel: zurecht auch als das sog. “Maggie-Kraut” bekanntes, würzig und kräftig schmeckendes Gewürz, das für jedes Fischgericht verwendet werden kann.
  • Lorbeer: Ein Klassiker aus der deutschen Küche, der mit seinem herben, intensiven Aroma z.B. edle Fischaufläufe oder Fischsuppen verfeinert.
  • Majoran: Nicht nur als Hauptzutat in nahezu jeder Wurstsorte passt Majoran hervorragend, sondern auch zu beispielsweise Fischfilet.
  • Muskatnuss: Vorsichtig dosiert, verfeinert frisch geriebene Muskatnuss gleichermaßen Gemüsebeilagen wie auch Suppen und Eintöpfe mit Fisch.
  • Nelken: Die brennend scharf schmeckenden Gewürznelken passen ideal zu Marinaden und Saucen wie auch
  • Paprikagewürz: Gibt es in edelsüß oder Rosen-Paprika (= scharf); pikantes Paprikagewürz passt zu gebratenem Fisch oder Soßen.
  • Petersilie: Das mit Abstand beliebteste Küchengewürz der Deutschen gibt es in zweifacher Ausfertigung (glatte, geschmacksintensive Petersilie und krause, weniger aromatische Petersilie) und lässt sich mit allen anderen Gewürzen und Kräutern in der Fischküche prima kombinieren.
  • Pfeffer: Der scharf schmeckende schwarze Pfeffer wird auch als der “echte” Pfeffer bezeichnet; andere Pfefferarten wie z.B. grüner, roter oder weißer Pfeffer, erhalten ihre Färbung und Geschmacksnoten nach unterschiedlichen Erntezeitpunkten.
  • Rosmarin: einer Tannennadel ähnelndes Gewürz mit starkem Geruch und Geschmack (ästherische Öle), wird auch in ganzen Zweigen als Würzung verwendet.
  • Salz: Speisesalz aus Natriumchlorid ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Alle Speisen und Lebensmittel in der Fischküche können mit groben oder feinem, herkömmlichen Speisealz, Himalayasalz oder Meeressalz gewürzt werden, um dem Gericht mehr Geschmack zu verleihen.
  • Fischgewürz: Eine gelungene Zusammenstellung aus Paprika, Rosmarin, Oregano, Löwenzahnblätter, Basilikum, Zwiebel, Liebstöckel, Thymian, Schnittlauch, Schabziegerklee, Petersilie, Pfeffer, Salbei, Knoblauch, Orange, Kerbel, Estragon, Tomaten, Karotten, Zitrone, Kurkuma, Majoran. Damit gelingt die Fisch-Zubereitung am Grill, im Rohr, in der Pfanne oder – auch ganz hervorragend: mal im Bananenblatt. 



    spices-und-Gewürze-für-Fischgerichte_dorsch-guide.de_2482278_1920 Kopie
    Kräuter und Gewürze (spices) für die Zubereitung von Fischgerichten

     

    *Hinweis: Dieser Beitrag enthält einen Affiliate Links, mit dem ich eine Kleinigkeit verdiene. Dir entsteht dadurch kein Nachteil.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.