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Heringsangeln 2019: Früher Start in die Heringssaison

Der Hering ist da. Die Heringsanglner auch.

Jetzt geht die Heringssaison los! 2019 beginnt das Heringsangeln 2-4 Wochen früher als gewöhnlich. Der milde Winter (verursacht durch die global-klimatischen Veränderungen) mit wenig frostigen Temperaturen im Januar und Februar ist der Auslöser. Sobald das Wasser eine bestimmte Temperatur erreicht hat, begeben sich große Heringsschwärme auf Wanderung. Für die Fortpflanzung suchen sie bestimmte Bereiche an der Küste auf, die ihren Larven bestimmte Voraussetzungen (Schutz, Wassertemperatur, Nahrung, etc.) bieten. Rund um die Insel Rügen ist der Bodden einer der Bereiche, wo die Heringe ihren Laich ablegen.
 
 

Zu frühe Heringe sind schlechte Fortpflanzer: Der Klimawandel bringt negative Folgen mit sich.

Rügener Fischer melden bereits Anfang Februar gute Heringsfänge – was in etwa zwei Monate früher ist, als sonst. Im Februar war das Wasser für das Laichgeschäft bzw. für ausreichendes Nahrungsangebo der Larven aber noch ein paar Grad zu kalt für die Heringe. 4 Wochen später haben sie nun mit dem Laichen begonnen.
Bei einer Wassertemperatur von 9 Grad Celsius schlüpfen die Larven nach zwei Wochen, höhere Temperaturen verkürzen die Reifedauer; kühlere Temperaturen sorgen für ein kurzes Leben als Larve. In absehbarer Zeit ist trotz der ungewöhlnichen Situation – so der Leiter vom Thünen-Institut für Ostseefischerei, Dr. Christopher Zimmermann, im Interview mit Fisch und Fang Magazin – nicht mit Konsequenzen wie Einschränkungen zu rechnen. Der Anteil der Fänge der Angler sei gemessen an der Gesamtentnahme aus dem Bestand schlichtweg zu klein.
 

Zur Vorbereitung der kommenden Saison kannst du folgendes tun:

  • 1. Mach Dich bereit! Angelspots an der Nord- und Ostsee (auch für Polen, Dänemark, Holland, etc.), Angelbestimmungen und alles, was Du zum Heringsangeln brauchst, gibt es im E-Book zusammengefasst zum Sofort-Download: Hier klicken!
     
  • 2. Bald gibt es ein Webinar mit dem wichtigsten Informationen zum Heringsangeln. Wenn Du dabei sein und den Termin nicht verpassen möchtest, melde Dich kostenlos hier dazu an: Hier klicken!
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    Heringsschwärme vor der deutschen Küste

    Jedes Jahr zwischen Mitte März und Ende April versammeln sich die Heringe vor den Küsten der deutschen Ostsee und Nordsee. In riesigen Schwärmen ziehen sie zur Laichzeit in die Laichgründe. In dieser Zeit lassen sich dann sehr gut mit der Handangel fangen. Als bester Monat zum Heringsangeln galt bisher immer der Apirl. Ob die Silberlinge auch dieses Jahr noch dann noch an der Küste sein werden, bliebt abzuwarten.
     

    Falls Du es nicht (rechtzeitig) zum Heringsangeln in diese Frühjahr schaffen solltest, gibt es hier eine gute Nachricht für Dich: Nicht alle Heringsstämme laichen zur gleichen Zeit. Bei anderen Heringsstämmen findet die Fortpflanzung z.B. im Herbst erst statt. Die Herbstheringe sind zwar nicht in der gleichen Menge vor Ort, dafür sind sie aber meistens größer und fetter.
     

    An manchen Stellen kannst Du sogar das ganze Jahr aus Heringe fangen – insbesondere vom vom Boot aus. Die Heringsschwärme sind außerhalb der Laichzeiten in der Nord- und Ostsee verstreut; sie zu finden, ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Wenn Du das Glück hast, einen Schwarm unter Dir im Wasser zu haben, wirst du im Mittelwasser eine „Wolken” auf dem Echolot sehen.
     

    Heringsangeln-2019_kann-losgehen_dorsch-guide.de
    Schnell noch das Vorfach entknoten, dann kann das Heringsangeln 2019 losgehen.

     
     

    An welchen Orten beginnt die Heringssaison?

    📍 Mecklenburg-Vorpommern: Der Frühjahrshering trifft immer als erstes an der Wittower Fähre ein. Später finden sich die Heringe auch im Kubitzer ein, danach im Strelasund.
    📍 Schleswig-Holstein: Im Nord-Ostsee-Kanal (NOK) wurden schon Heringstrupps gesichtet. Auch in der Kieler Förde wurden schon gut Silberlinge gefangen. Aus Lübeck erreichten uns ebenfalls schon Fangmeldungen: In Schlutup und an der Untertrave wurden Heringe gefangen.
     

    So gehst Du es entspannt an:



    Wie Du Heringe im Handumdrehen fängst, erfährst du in dem 2018 erschienen Reader zum Heringsangeln “Der Hering ist da (E-Book)”.

    Alle Inhalte auf einem Blick:


  • Was Du über Heringe (Fischkunde) wissen musst
  • Die grundlegende Angelausrüstung
  • Angelmethoden
  • Wo Du Heringe fangen kannst
  • Wie Du ihn zubereiten kannst und worauf zu achten ist
  • Wann sind die Fangzeiten
  • Küchenklassiker (Rezepte)

    Bonus: Angelspots (Karte) entlang der deutschen Küste (Ostsee und Nordsee), sowie für Dänemark, Holland, Polen und Norwegen.

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    Mit der richtigen Angelausrüstung klappts auch mit dem Heringsfängen

    Grundsätzlich ist keine spezielle Angelausrüstung notwendig, als es beispeilsweise für das Spinnfischen oder Grundangeln im Süßwasser benötigt wird. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass typischerweise Heringsvorfächer mit mehreren Haken verwendet werden. Mit der notwendigen Geduld (wie immer beim Angeln) ist es aber nicht besonders schwierig, mehrere Heringe auf einmal “ans Band” zu bekommen. Bei günstigen Wetterbedingeungen füllt sich der Fangeimer schneller, als Du kucken kannst.

    Empfohlene Angelausrüstung für Hering*:

  • Angelrute, 3,2 bis 3,7m lang
  • Monofile Schnur, 0,30mm
  • Heringsvorfach
  • Heringsblei – alternativ ein kleiner Pilker oder Spinner
  • Praktisch, aber nicht immer und überall erlaubt: Drahtsetzkescher
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    Zum Nachlesen:
    Artikel “Zeitiger Saisonstart: Frühjahrs-Hering mitten im Winter” vom 09.02.2018, Quelle: Ostsee-Zeitung.de (Link)

    Artikel “Den Heringen wird’s zu warm” vom 09.03.2019, Quelle: Neues Deutschland (Link)

    Helfen Überwachungskameras, um eine moderne Fischerei zu etablieren?
    Artikel zum „Discard ban“ vom 05.09.2018, Quelle: Süddeutsche Zeitung (Link)

    Auch Kormorane lieben Heringe: Zehntausenden Kormorane machen den Fischern in der Schlei heftige Konkurrenz um die Laichheringe, die dieses Frühjahr etwa einen Monat früher als gewöhnlich zu ihren Laichgründen ziehen.
    Artikel “Kormorane machen Heringsfischern Konkurrenz ” vom 10.03.2019, Quelle: ndr.de (Link)
     
     
     

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